> Prävention und VNS-Analyse

Prävention

Die VNS Analyse ist keine Stressmessung, da normalerweise
jeder weiß ob er Stress hat oder nicht.

Sie beantwortet vielmehr die Frage, ob mein Körper in der Lage
ist mit Stress umzugehen.

Folgende grundlegende Frage wird beantwortet:

  • Ist der Organismus im Ruhezustand in der Lage, die Aktivität des
  • Sympathikus zu reduzieren und die parasympathische Aktivität zu erhöhen?

Stellenwert der VNS Analyse für die Prävention:

"Es gibt keine andere Methode, die so einfach sich anbahnende Erkrankungen
aufdeckt, bevor klinische Symptome auftreten." Dr. Stephan Bortfeldt

In der therapeutischen Praxis sollte die VNS Analyse bei jedem Check-up
durchgeführt werden. Sie wird empfohlen als Eingangsdiagnostik und als
Additivum zur Anamnese.

Sie leistet damit einen wertvollen Beitrag für die Gesamteinschätzung durch
den Therapeuten und bietet nicht zuletzt auch die Möglichkeit, die Patienten
für ihre Körperregulation zu sensibilisieren und auf ihre eigenen Ressourcen
aufmerksam zu machen.

Der Therapieprozess mit Einschätzung der Risikofaktoren kann damit
individueller auf die Patienten zugeschnitten werden.

Die Ergebnisse der VNS Analyse ermöglichen eine einfache und individuellere
Beratung mit hoher Aussagekraft.

Wenn der Patient mit eigenen Augen sieht, dass sein Körper nicht mehr gut
mit Stress umgehen kann, ist er eher bereit, etwas zu ändern. 

Durch die besondere bildhafte Visualisierung („Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“)
wird eine überdurchschnittlich hohe Patientencompliance* erzeugt.

Die VNS Analyse ist in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM) aufgenommen im Bereich Abschätzung des individuellen Herzkreislaufrisikos.

http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/002-021_S1_Herzrhythmusanalyse_in_der_Arbeitsmedizin_08-2005_08-2010.pdf 

Wenn man die täglichen Schlagzeilen zu Burn-Out, psychischen Störungen und stressbedingten Krankheitssymptomen verfolgt, so ist die Aufnahme der VNS Analyse
in die Leitlinien der Arbeitsmedizin eine sehr kluge Entscheidung für eine bestmögliche Prävention.


* Kooperationsbereitschaft des Patienten